Archiv » 2008

Restriktive Kreditvergabe - Mittelständler spüren Krise

26.01.2008 - www.n-tv.de

Immer mehr deutsche Firmen bekommen die restriktivere Kreditvergabe vieler Banken als Folge der Finanzkrise zu spüren. "Nach unseren Erkenntnissen haben derzeit rund eine Million Firmen eindeutig Schwierigkeiten, die Kreditkonditionen zu halten oder überhaupt an Kredite heranzukommen", sagte Creditreform-Vorstandsmitglied Helmut Rödl der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag".

Quelle spart - Versandhändler schließt drei Call-Center

25.01.2008 - www.tagesspiegel.de

Der Quelle-Versandhandel schließt seine Callcenter in Leipzig, Chemnitz und Essen. Die 560 Mitarbeiter seien am Freitag über die Schließung informiert worden, teilte die zur Arcandor AG (früher: Karstadt-Quelle) gehörende Primondo-Gruppe mit, deren Kernmarke Quelle ist. Mit den Kundenbetreuern an den drei Standorten werde über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan verhandelt. Die Betreuung der Quelle-Kunden werde in Berlin und Magdeburg gebündelt.

Einer nach dem anderen holt die Leichen aus dem Keller

25.01.2008 - www.freitag.de

Freier Fall an den Börsen. Keine Regierung und keine Zentralbank ist derzeit in der Lage, die ausgebrochene Weltfinanzkrise regional oder national einzudämmen.

WestLB braucht zwei Milliarden Euro

18.01.2008 - www.rp-online.de

Die Krise um die angeschlagene Westdeutsche Landesbank (WestLB) spitzt sich zu: Laut einem Zeitungsbericht rechnen die Gesellschafter anstelle einer Kapitalerhöhung von 700 Millionen Euro jetzt mit zwei Milliarden Euro, die zur Bewältigung der Krise benötigt werden.

Soziale Kluft wächst weiter

16.01.2008 - www.neues-deutschland.de

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2007 merklich gewachsen, und der Staatssektor hat zudem erstmals seit 1969 einen ausgeglichenen Finanzierungssaldo aufgewiesen. Dennoch kommt der Aufschwung nicht bei allen an. Im Gegenteil. Das Geld in den Taschen der Bürger schrumpft weiter, und die Aussichten werden nicht besser.

EZB greift Banken kräftig unter die Arme

16.01.2008 - www.boersen-zeitung.com

Die angespannte Lage am Geldmarkt zwingt die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin zu massiven Eingriffen. Mit gleich drei verschiedenen Maßnahmen versuchte sie am Dienstag, den Interbankenhandel zu normalisieren. Unter anderem setzte sie den Banken zum wiederholten Male eine dicke Geldspritze von 25 Mrd. Euro und zugleich - wie seit vergangener Woche angekündigt - eine von 10 Mrd. Dollar.

Nokia: Aus für die deutsche Handy-Produktion

15.01.2008 - www.telecom-handel.de

Als Grund nennen die Finnen die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland. Die Maßnahme kommt umso überraschender, da Nokia im Moment viel Geld verdient und eigentlich keinen Spardruck haben sollte.

Chiemgauer - Trümpfe für den Geldkreislauf

15.01.2008 - www.pnp.de

Die Regionalwährung Chiemgauer hat sich etabliert. Fünf Jahre nach Einführung des in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein inzwischen weit verbreiteten Zahlungsmittels sind laut Angaben des tragenden Vereins derzeit rund 165 000 Chiemgauer im Umlauf mit einem Jahresumsatz von rund 2,3 Millionen Chiemgauer im vergangenen Jahr.

Steirer zahlen mit Erzi, Styrion und Co.

13.01.2008 - steiermark.orf.at

Erzi, Styrion oder Ausseer Taler - allein in der Steiermark gibt es rund ein Dutzend regionaler Währungen. Dieser Trend ist in ganz Europa zu beobachten und das, obwohl der Euro-Raum immer weiter wächst.

Stresserkrankungen unter britischen Bankangestellten nimmt zu

08.01.2008 - www.aerzteblatt.de

London – Psychiater im Londoner Finanzbezirk berichten seit einigen Monaten zusehends von überfüllten Wartezimmern und einem Anstieg der Überweisungen von Patienten mit stressbedingten Erkrankungen bis 40 Prozent. Fachärzte sehen einen Zusammenhang mit den Turbulenzen im internationalen Bankwesen

Moderne Verrechnungssysteme als Sicherheitseinrichtung für die globale Kredit- und Finanzkrise

08.01.2008 - www.regionales-wirtschaften.de

Die Erfahrung zeigt: Kapitalistisch orientierte Wirtschaftssysteme verfallen zyklisch in Krisen. Diese Krisen sind mit dem Finanzsektor eng verwoben, was sich auch an der aktuellen Krise zeigt, die als "Finanzkrise" oder "Kreditkrise" derzeit (2007/2008) Aufmerksamkeit erregt.

NahGold soll noch besser fließen

07.01.2008 - www.pz-news.de

Zahl der an der Regionalwährung beteiligten Unternehmen auf 60 gestiegen – Stark auf Bad Liebenzell konzentriert. Die hoch gesteckten Ziele für das vergangene Jahr hat die NahGold-Initiative zwar verfehlt. Dennoch zieht deren Sprecher Harald Wurster nach 14 Monaten eine „durchaus positive Bilanz“ für die Regionalwährung.

Euro nur noch 82 Cent wert!

07.01.2008 - www.bild.t-online.de

Der Euro hat seit dem Start der Europäischen Währungsunion 18 Prozent an Wert verloren! Im Vergleich zum Januar 1999 hat 1 Euro heute nur noch eine Kaufkraft von 82 Cent.

Finanzkrise trifft Gewerbe: Kredite verteuern sich

07.01.2008 - derstandard.at

Wien. 40 Prozent der Gewerbebetriebe machen trotz besserer Auftragslage Verluste, Kredite zu bekommen wird immer kostspieliger und aufwändiger

Finanzinvestoren machen sich über Baukredite her

06.01.2008 - www.pr-inside.com

Wer bei seiner Bank einen Baukredit abbezahlt, läuft unter Umständen Gefahr, quasi über Nacht bei einem fremden Finanzinvestor in der Kreide zu stehen. Der Verkauf privater Immobiliendarlehen durch deutsche Banken und Sparkassen nimmt nach Angaben von Verbraucherschützern zu.

Geheimnis Inflation in China

05.01.2008 - www.taz.de

Die Volksrepublik versucht ihr größtes Wirtschaftsproblem zu vertuschen: Die Teuerungsrate steigt und steigt - und die Verunsicherung im Land ist groß.

Jobstreichungen in Kliniken

05.01.2008 - www.presseanzeiger.de

Dieses Jahr sind in deutschen Krankenhäusern 15.000 Stellen weggefallen. Vor allem im Pflegebereich wurden Arbeitsplätze gestrichen, berichtet die Deutsche Krankenhausgesellschaft.

China steigt heimlich bei australischen Banken ein

04.01.2008 - www.spiegel.de

Finanztransaktion mit politischer Sprengkraft: Die staatliche chinesische Devisenbehörde hat sich heimlich bei drei der vier größten Banken Australiens eingekauft. Interesse hat sie auch an britischen Geldhäusern.

"Deutsche so wohlhabend wie noch nie"

04.01.2008 - www.heise.de

Erfreuliches meldet die Dresdner Bank. Die Deutschen seien, so heißt es, "so wohlhabend wie noch nie". Das Bruttogeldvermögen stieg um 5 Prozent im letzten Jahr, auch die Sparquote hat zugenommen. Die Verteilung des Vermögens interessiert die Ökonomen der Dresdner Bank allerdings nicht. Auch wenn "die Deutschen" offenbar statistisch immer wohlhabender werden, kann sich die Schere zwischen den Reichen und Armen immer weiter öffnen – was sie auch macht

Gut 58.000 Euro pro Kopf

03.01.2008 - www.manager-magazin.de

Rund 58.000 Euro besitzt jeder Deutsche - zumindest statistisch gesehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung der Allianz-Tochter Dresdner Bank. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Es wird mehr gespart.

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