Archiv » 2008

Goldman Sachs streicht rund 3.300 Stellen

23.10.2008 - derstandard.at

Die US-Bank Goldman Sachs plant wegen der Finanzkrise einem Zeitungsbericht zufolge den Abbau von mehreren tausend Stellen. Etwa zehn Prozent der rund 32.500 Beschäftigten müssten gehen, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Erfolgstyp des Regionalgelds kommt aus Bayern

22.10.2008 - www.chiemgauer-rundschau.de

Der Erfolgstyp des Regiogelds aber kommt aber aus Bayern. Der Chiemgauer ging 2003 aus einem Schülerprojekt hervor und konnte sich etablieren«, schreibt das Schwäbische Tagblatt. Eine Tübinger Bürgerinitiative warb in Rottenburg dafür, auch dort eine Komplementärwährung einzurichten. Dabei möchte man sich am Chiemgauer (Oberbayern) orientieren.

Vorschlag: Forschungsaufträge für sicheres Geld

22.10.2008 - www.chiemgauer-rundschau.de

Ob es so einfach ist, wie bei der Telebörse dargestellt, ist die Frage. Das Fazit indessen stimmt: »So, wie unser Geldsystem funktioniert, ist es nicht nachhaltig. Es kommt nicht aus ohne immer wiederkehrende Krisen oder gar Zusammenbrüche.

Soziale Ungleichheit in Deutschland wächst rasant

21.10.2008 - www.spiegel.de

Die Kluft zwischen Arm und Reich reißt in Deutschland immer weiter auf. Einer neuen OECD-Studie zufolge haben sich Einkommensunterschiede und Armutsquote drastisch verschlimmert - schneller als in den meisten anderen Industrieländern der Welt.

Bayern LB ruft als erste Bank nach dem Staat

19.10.2008 - www.faz.net

Mehrere Landes- sowie Privatbanken wollen an diesem Montag gemeinsam ausloten, ob sie das Angebot des staatlichen Rettungspakets annehmen wollen. Ein gemeinschaftliches Vorgehen der Banken soll verhindern, dass ein einzelnes Finanz- Unternehmen den ersten Schritt machen und dadurch in der Öffentlichkeit einen Bonitätsverlust hinnehmen muss.

Geld nur noch als reines Tauschmittel

17.10.2008 - www.mainpost.de

Im bestehenden Finanzsystem fließt Geld in der Regel dorthin, wo möglichst hohe Zinsen oder Gewinne zu erwarten sind. Zins und Zinseszins lösen ein exponentielles Wachstum aus, das sich jeder Kontrolle entzieht und für eine immer schnellere Umverteilung von unten nach oben sorgt. Insofern war die jetzige Finanzkrise im Grunde vorhersehbar, ja geradezu unausweichlich.

Keine Angst vorm großen Crash!

17.10.2008 - www.eco-world.de

Man macht es sich einfach, wenn man sagt, die Schieflage der Banken und Versicherungen sei durch "gierige und unfähige Manager" und/oder "US-Häuslebauer, die nicht rechnen können" verursacht worden. Auch der Politik die Schuld zu geben, kann nicht die Lösung sein. Also wie kann es sein, dass nicht nur die Staaten mit ihrer immensen Verschuldung am Abgrund stehen, sondern nun auch noch die immer so reich und sicher geglaubten Banken in massive Bedrängnis geraten?

Spanien als Beispiel, warum die Rettungspakete nicht reichen werden

16.10.2008 - www.heise.de

In Spanien wird ein massiver Preisverfall der Häuser für weitere faule Kredite sorgen.

Regiogeld hat es schwer

15.10.2008 - www.ad-hoc-news.de

Gerhard Werner will ein neues Geld einführen. «Gwinner» soll es heißen und nur im Landkreis Schwarzwald-Baar-Heuberg gelten. Diesen Monat hätte die alternative Währung, mit der der Regiogeldverein «Gwinner e.V.» die Wirtschaft in der Region stabilisieren will, eigentlich in Umlauf gebracht werden sollen. Aber es kommt zu Verzögerungen.

US-Krise: Die Schuldentürme der Supermacht

15.10.2008 - diepresse.com

Die Vereinigten Staaten werden sparen müssen. Mit 10,2 Billionen Dollar sind die Schulden hoch wie nie. 1000 Mrd. Dollar Wirtschaftshilfe lassen nächstem Präsidenten wenig Gestaltungsmöglichkeiten.

Jörg Asmussen: Zweifelhafter Retter in der Not

15.10.2008 - www.wz-newsline.de

Der Finanzstaatssekretär gilt als Architekt des Rettungspaketes. Da fragten sich manche Politiker, warum die hochriskanten Geschäfte und Milliardenverluste der IKB-Bank, für die nun der Steuerzahler gerade stehen muss, vom IKB-Aufsichtsratsmitglied Asmussen nicht verhindert, sondern angeblich sogar gefördert wurden.

Regiogeld-Verband schlägt Erweiterung des Finanzsystems vor

15.10.2008 - www.regiogeld.de

"Wir brauchen neue Finanzwerkzeuge. Das globale Finanzsystem muss stärker um regionale Ansätze erweitert werden" teilte Rechtsanwalt Frank Jansky, Vorstand des Regiogeld-Verbandes, am Mittwoch in Magdeburg mit. Der Regiogeld-Verband reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten. Frank Jansky betonte, dass Regionen, die auf Basis regionaler Wirtschaftskreisläufe die Grundversorgung der Bevölkerung aus sich selbst heraus erfüllen können, weniger empfindlich gegenüber negativen globalen Entwicklungen seien.

Geld bleibt in der Region

14.10.2008 - www.hna.de

Vor vier Jahren wurden erstmals die Kirschblüten ausgegeben - eine regionale Ergänzungswährung. Es ist ein langsamer Prozess, ihre Akzeptanz zu erreichen. Mitgründer ist Frank Viohl, der sich im Interview auch zur weltweiten Finanzkrise äußert.

Alternative Kreditsysteme boomen: Unabhängig von den Banken

11.10.2008 - www.fr-online.de

Im Dickicht der globalen Kapitalströme hat Otto Normalverbraucher keinen Einfluss darauf, was mit seinem Geld passiert. Denn kaum ist es auf unserem Konto geparkt, tritt es in den globalen Geldkreislauf ein. Doch im Zuge der Finanzkrise wollen mehr Menschen Verantwortung für ihre Geldgeschäfte übernehmen - unabhängig von Banken.

Kein Geld für Spekulanten

10.10.2008 - www.heise.de

Immer mehr Initiativen geben eigene Regional-Währungen heraus. Sie heißen "Sterntaler", "Berliner", "Regio" oder "Bürgerblüte" und sind das Gegenteil von dem um die Welt wirbelnden Geld der Finanzspekulanten: Die Regio-Währungen, die in ganz Deutschland von verschiedenen Initiativen ausgegeben werden und nur regional gelten. Mehr als 50 solcher Bürgerwährungen werden mittlerweile bundesweit gezählt, von Berchtesgaden bis nach Kiel und von Stuttgart bis nach Berlin. Und ein derartiges Geld sollte bereits einmal - in der Weltwirtschaftskrise von 1929 - die Rettung vor dem Finanzkollaps bringen.

Geld(gier) regiert die Welt

08.10.2008 - www.dioezese-linz.at

"Das Problem ist nicht der Aktienmarkt", sagt der Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre, Dr. Johann Brunner. – Die Ursache für die gegenwärtige Krise auf den Aktienmärkten sind Investmentbanken in den USA, die mit zu geringem Eigenkapital sehr unsichere Geschäfte gemacht haben.

Staatsgarantie für Großbanken: Super-Bailout durch die Hintertür

08.10.2008 - www.readers-edition.de

Nun ist die Katze aus dem Sack. Beim gestrigen Finanzministertreffen wurde für die EU-Staaten beschlossen, dass keine EU-Großbank insolvent werden soll. Nachdem man zuvor völlig unverbindlich die Sparer mit Staatshaftungsgarantien beruhigt hat oder es zumindest versuchte, kommt jetzt die Katze aus dem Sack. Was in den USA öffentlich stattfand, die Debatte im Kongress über einen 700 Mrd. Dollar bailout, soll in der EU durch die Hintertür erfolgen.

Bankenkrise: Schuldige und ihre Komplizen

08.10.2008 - www.spiegel.de

Gierige Banker haben die Weltwirtschaft an den Abgrund gedrängt - oder etwa nicht? Die Chefs der großen Geldhäuser haben uns die Kreditkrise nicht im Alleingang eingebrockt - sie hatten viele Helfer und Mittäter. Ein Überblick zeigt die wichtigsten Verdächtigen.

US-Konsumenten sparen - auch die Reichen

06.10.2008 - www.heise.de

Jetzt brechen die Autoverkäufe ein, gehen die Flugzeugreisen zurück, leeren sich die Restaurants oder schwinden die Käufer in den Geschäften.

Kolumne: Liebe Angela Merkel!

06.10.2008 - www.teleboerse.de

Die Finanzkrise hält Sie und Ihre Experten ganz schön in Atem. In Anbetracht der ernsten Lage möchte ich Ihnen heute einen Vorschlag machen, der über die kurzfristige Lösung der aktuellen Probleme weit hinausgeht. Denn egal, was Ihnen Ihre Experten auch raten, mit all ihren Ideen können nur die SYMPTOME behandelt werden und nicht die URSACHE.

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