News » Schere zwischen Arm und Reich

Die Armut wächst, die Mittelschicht schrumpft

18.02.2010 - www.welt.de

In allen Industrieländern wird die Kluft zwischen Arm und Reich größer. Doch das Tempo ist in Deutschland überdurchschnittlich hoch. Wer in Deutschland weder arm noch sehr reich ist, verliert seit Jahrzehnten immer mehr vom Einkommen. Allmählich geht den Leistungsträgern die Puste aus.

Armutskonferenz: Reichtumskonzentration destabilisiert Gesellschaft

16.02.2010 - www.kathweb.at

Den sozialen Verteilungskämpfen im Gefolge der Wirtschaftskrise widmet sich die 8. Österreichische Armutskonferenz, die unter dem Titel "Geld. Macht. Glücklich." am 23./24. Februar in Salzburg stattfindet. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Verteilung von Geld, sondern auch auf sozialer Balance, Lebensqualität und persönlichen Entfaltungschancen.

Wir brauchen ein anderes Wirtschaftssystem!

25.01.2010 - www.fair-news.de

Unser heutiges Wirtschaftssystem wird von seinen Protagonisten gerne als alternativlos dargestellt. Oder es wird der Marxismus als angeblich einzig mögliche Alternative genannt. Dabei gab es in der Wirtschaftswissenschaft immer wieder Konzepte für eine ganz anders funktionierende Marktwirt­schaft.

Vermögensverteilung: Viel Marie für wenige Menschen

13.01.2010 - derstandard.at

Fünf Milliarden in den Händen von zehn Leuten: Eine kleine Oberschicht besitzt den Löwenanteil an Unternehmen

Geldvermögen wieder im Aufwärtstrend

05.01.2010 - www.pressrelations.de

Hohe Sparquote und gute Börsenentwicklung ließen Bruttogeldvermögen 2009 auf 4,64 Billionen Euro steigen

Was sich unser Land leistet und was nicht

17.11.2009 - www.nachdenkseiten.de

Es leistet sich eine Milliarde Steuersubventionen für Übernachtungen in Hotels, Pensionen oder Gasthöfen. Es leistet sich nicht eine halbe Milliarde für die Erhöhung des Kindergeldes für Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind.

Immer mehr Rentner müssen Mini-Jobs annehmen

11.10.2009 - www.abendblatt.de

Immer mehr Rentner müssen Mini-Jobs annehmen, weil ihre Rente nicht zum Leben reicht - eine dramatische Entwicklung.

Mittelschicht finanziert Reiche

22.07.2009 - www.taz.de

Die Mittelschichten finanzieren jetzt nicht nur den Staat - sondern bezahlen auch noch dafür, dass die Verluste der Reichen nicht allzu hoch ausfallen. Die Vermögenden sanieren sich auf Kosten der Mehrheit. Das kann man Enteignung nennen.

Statistikänderung lässt 200.000 Arbeitslose verschwinden

26.05.2009 - www.rp-online.de

Seit Anfang Januar gelten Arbeitslose, die nicht mehr von der örtlichen Arbeitsagentur, sondern von privaten Vermittlern und Trägern betreut werden, nicht mehr als arbeitslos.

Armut wächst, ganze Regionen drohen zu veröden

22.05.2009 - solinger-linke.blogspot.com

Da, wo nach Planung der neoliberalen Politik- und Wirtschaftsexperten eigentlich blühende Landschaften von Lebensqualität und wachsendem Wohstand zeugen sollten, tut sich ein Bild der Armut auf.

Weniger Wachstum, mehr Selbstmorde

21.05.2009 - www.taz.de

Allein im Oktober nahmen sich 3.000 Japaner das Leben. Die Krise trifft das Land viel härter als etwa Deutschland. Die Löhne werden allerorten gekürzt - und man verlegt sich aufs Leihen.

821 Euro Rente - pro Tag

14.05.2009 - www.sueddeutsche.de

Seine Bank wird mit Milliarden gestützt, er selbst muss wegen der Misere gehen: Doch Siegfried Jaschinski, Chef der Landesbank LBBW, muss sich um seine Zukunft trotzdem keine Sorgen machen.

Comeback der Sklaverei

27.04.2009 - www.zeitpunkt.ch

Schulden sind oft unter betrügerischen Umständen zustande gekommen und zwingen die Bevölkerung der Schuldnerländer in eine de-facto-Leibeigenschaft. Sie belasten die nachfolgenden Generationen und machen nicht einmal vor dem Existenzminimum halt.

Kapitalismus: Irreversibles Verschuldungssystem

04.03.2009 - www.mmnews.de

Für die meisten Volkswirte basiert der Kapitalismus auf den Prinzipien der Geldvermehrung und der Tauschwirtschaft. Tatsächlich aber stellt er ein irreversibles Verschuldungssystem dar, dessen finaler Punkt der Staatsbankrott ist.

Interview: "Wenn die Titanic absäuft, braucht man Rettungsboote"

10.02.2009 - www.tagesspiegel.de

Der Wirtschaftswissenschaftler Bernd Senf über die tieferen Ursachen der Weltfinanzkrise und über Experimente mit Regionalwährungen.

Eugen Drewermann: Mit staatlichen Konjunkturhilfen allein ist es nicht getan

06.11.2008 - www.freitag.de

In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Volksvermögen in Deutschland fast verdreifacht. Wir könnten leben wie im Schlaraffenland. Aber: zehn Prozent der Bevölkerung halten inzwischen mehr Besitz in Händen als 60 Prozent der übrigen, und so haben wir über zwei Millionen Kinder, die in Armut aufwachsen, und etwa 15 Millionen Menschen, die mit Hartz IV, Sozialhilfe und minimalen Renten nicht zu leben und nicht zu sterben wissen.

Soziale Ungleichheit in Deutschland wächst rasant

21.10.2008 - www.spiegel.de

Die Kluft zwischen Arm und Reich reißt in Deutschland immer weiter auf. Einer neuen OECD-Studie zufolge haben sich Einkommensunterschiede und Armutsquote drastisch verschlimmert - schneller als in den meisten anderen Industrieländern der Welt.

Die Superreichen legen kräftig zu

22.09.2008 - www.bernerzeitung.ch

Auch im Bernbiet haben Wenige viel. 31 Berner versteuern Vermögen über 100 Millionen Franken. Die Steuerstatistik zeigt: In den letzten Jahren nahm die Zahl, aber auch der Reichtum der bernischen «Superreichen» zu.

Interview: Die religiösen Momente des Geldverkehrs

22.09.2008 - www.dradio.de

Nach Ansicht des Literatur- und Medienwissenschaftlers Jochen Hörisch basiert unser Finanzsystem auf Glauben und Vertrauen. Die ganze Geldsphäre sei "theologisch, religiös durchdrungen", etwa dann, wenn von der "unsichtbaren Hand des Marktes" gesprochen werde, die nicht hinterfragt werden dürfe. Doch blieben die Folgen dieses Systems nicht abstrakt, sondern führten wegen ungerechter Verteilung zu Armut und Hunger.

Teuerungsrate bei bis zu 5,4 Prozent

12.07.2008 - www.focus.de

Geahnt haben es alle, nun ist es amtlich. Die offizielle Teurungsrate von 3,3 Prozent ist viel zu niedrig angesetzt. Vor allem Familien und Geringverdiener müssen deutlich höhere Mehrkosten verkraften.

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