News » Schere zwischen Arm und Reich

821 Euro Rente - pro Tag

14.05.2009 - www.sueddeutsche.de

Seine Bank wird mit Milliarden gestützt, er selbst muss wegen der Misere gehen: Doch Siegfried Jaschinski, Chef der Landesbank LBBW, muss sich um seine Zukunft trotzdem keine Sorgen machen.

Comeback der Sklaverei

27.04.2009 - www.zeitpunkt.ch

Schulden sind oft unter betrügerischen Umständen zustande gekommen und zwingen die Bevölkerung der Schuldnerländer in eine de-facto-Leibeigenschaft. Sie belasten die nachfolgenden Generationen und machen nicht einmal vor dem Existenzminimum halt.

Kapitalismus: Irreversibles Verschuldungssystem

04.03.2009 - www.mmnews.de

Für die meisten Volkswirte basiert der Kapitalismus auf den Prinzipien der Geldvermehrung und der Tauschwirtschaft. Tatsächlich aber stellt er ein irreversibles Verschuldungssystem dar, dessen finaler Punkt der Staatsbankrott ist.

Interview: "Wenn die Titanic absäuft, braucht man Rettungsboote"

10.02.2009 - www.tagesspiegel.de

Der Wirtschaftswissenschaftler Bernd Senf über die tieferen Ursachen der Weltfinanzkrise und über Experimente mit Regionalwährungen.

Eugen Drewermann: Mit staatlichen Konjunkturhilfen allein ist es nicht getan

06.11.2008 - www.freitag.de

In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Volksvermögen in Deutschland fast verdreifacht. Wir könnten leben wie im Schlaraffenland. Aber: zehn Prozent der Bevölkerung halten inzwischen mehr Besitz in Händen als 60 Prozent der übrigen, und so haben wir über zwei Millionen Kinder, die in Armut aufwachsen, und etwa 15 Millionen Menschen, die mit Hartz IV, Sozialhilfe und minimalen Renten nicht zu leben und nicht zu sterben wissen.

Soziale Ungleichheit in Deutschland wächst rasant

21.10.2008 - www.spiegel.de

Die Kluft zwischen Arm und Reich reißt in Deutschland immer weiter auf. Einer neuen OECD-Studie zufolge haben sich Einkommensunterschiede und Armutsquote drastisch verschlimmert - schneller als in den meisten anderen Industrieländern der Welt.

Die Superreichen legen kräftig zu

22.09.2008 - www.bernerzeitung.ch

Auch im Bernbiet haben Wenige viel. 31 Berner versteuern Vermögen über 100 Millionen Franken. Die Steuerstatistik zeigt: In den letzten Jahren nahm die Zahl, aber auch der Reichtum der bernischen «Superreichen» zu.

Interview: Die religiösen Momente des Geldverkehrs

22.09.2008 - www.dradio.de

Nach Ansicht des Literatur- und Medienwissenschaftlers Jochen Hörisch basiert unser Finanzsystem auf Glauben und Vertrauen. Die ganze Geldsphäre sei "theologisch, religiös durchdrungen", etwa dann, wenn von der "unsichtbaren Hand des Marktes" gesprochen werde, die nicht hinterfragt werden dürfe. Doch blieben die Folgen dieses Systems nicht abstrakt, sondern führten wegen ungerechter Verteilung zu Armut und Hunger.

Teuerungsrate bei bis zu 5,4 Prozent

12.07.2008 - www.focus.de

Geahnt haben es alle, nun ist es amtlich. Die offizielle Teurungsrate von 3,3 Prozent ist viel zu niedrig angesetzt. Vor allem Familien und Geringverdiener müssen deutlich höhere Mehrkosten verkraften.

Reiche Rentner leben länger

24.06.2008 - www.stern.de

Wohlstand entscheidet nicht nur über Bildung, sondern auch über die Lebenserwartung: Beamte mit hohen Pensionen können bis zu zwei Jahre älter werden als Männer mit geringerer Rente. Noch weiter klafft die Lücke bei berufstätigen Menschen.

Reiche werden immer reicher

24.06.2008 - derstandard.at

Der jährliche "World Wealth Report" von Capgemini und Merrill Lynch zeigt für 2007 ganz klar: Die Reichen wurden mehr und auch ihr Vermögen vermehrte sich. Die Zahl der Dollar-Millionäre stieg auf zehn Millionen, das ist ein Plus von sechs Prozent.

Armut - in der reichen Schweiz

05.06.2008 - www.drs.ch

Armut in der reichen Schweiz ist kein Widerspruch. Die hohe Lebensqualität gilt nicht für alle: Jede siebte Person in der Schweiz kann die Existenz nicht aus eigener Kraft sichern. Armut wird in der Schweiz aber gern verschwiegen und oft übersehen.

Sozialsystem schützt vor Armut nicht

05.06.2008 - www.tagesspiegel.de

Der Armutsbericht hat es dokumentiert: In Deutschland öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter. Die Forscher berichten: Das Sozialsystem sei nicht effektiv genug. Trotz hoher Sozialabgaben ändere sich wenig an der Situation vieler Bedürftiger.

3 Zürcher haben so viel wie 412000 andere

13.05.2008 - www.tagesanzeiger.ch

Der Mittelstand stagniert, die Superreichen werden reicher. Das sagt der ehemalige Chefstatistiker des Kantons Zürich. Laut Kissling bewegt sich die Schweiz dadurch vermögensmässig auf einen Feudalstaat zu: Nirgends sonst besitzen so wenige so viel mehr als alle anderen.

«Superreiche Erben schaden uns»

29.04.2008 - www.beobachter.ch

Immer mehr Geld konzentriert sich in den Händen von immer weniger Superreichen. Das gefährdet die Wirtschaft und die Demokratie, warnt Hans Kissling, ehemaliger Zürcher Chefstatistiker.

Krankenkasseninsolvenz / Zahlen Krankenversicherte für IKB-Pleite?

21.04.2008 - www.wallstreet-online.de

Die Reform des Insolvenzrechtes für Krankenkassen könnte mit der Schieflage der Düsseldorfer IKB in Zusammenhang stehen. Wie das Wirtschaftsmagazin €uro in seiner Ausgabe 5/2008 (Erscheinungstermin 23. April 2008) berichtet, soll eine gesetzliche Krankenkasse in großem Ausmaß Einlagen bei der taumelnden IKB haben.

Parteien wollen mehr Zuschüsse aus Steuern

19.04.2008 - www.mz-web.de

Die Bundestagsparteien nehmen nach «Spiegel»-Informationen einen neuen Anlauf, um ihre Einnahmen aus Steuermitteln zu erhöhen. Vertreter von Regierungs- und Oppositionsparteien hätten sich nach einem Treffen darauf geeinigt, die Obergrenze der staatlichen Zuschüsse von 133 auf mindestens 140 Millionen Euro anzuheben, berichtet das Magazin.

Kapitalismus ist "stiller Massenmord"

19.04.2008 - www.kurier.at

Jean Ziegler über die Folgen der weltweiten Preisexplosion bei Lebensmitteln und warum er "nie mehr auf der Seite der Henker stehen will".

Die Unverfrorenen - Mangelhafte Haftung der Manager

04.04.2008 - www.sueddeutsche.de

Die Ökonomen aus den Chefetagen der deutschen Industrie finden es offenbar in Ordnung, wenn einer der ihren die Früchte seiner Arbeit erntet, aber nie selbst haftet, wenn er Fehler begeht. Dieses Verhalten weicht die politische Ordnung auf.

Kluft zwischen Arm und Reich immer größer

27.03.2008 - www.spiegel.de

Schreiende Ungerechtigkeit: Dem DIW zufolge wächst die Kluft zwischen Arm und Reich rasant. Dabei besitzen jetzt schon zehn Prozent der Bevölkerung rund 60 Prozent des Gesamtvermögens.

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